Dala

Stadtansichten Dala, Myanmar 2018

Dala liegt am südlichen Ufer des Yangon Flusses gegenüber der Innenstadt von Yangon. Die Gemeinde wird im Norden und Osten vom Yangon Fluss begrenzt, im Westen vom Twante-Kanal und im Süden von Twante. Im Jahr 1805 ernannte Alaungpayas vierter Sohn, König Bodawpaya, Htaw Lay zum Gouverneur von Dala. In der Kolonialzeit war Dalla der Standort der großen Werft der Irrawaddy Flotilla Company.

Trotz seiner strategisch günstigen Lage in der Nähe von Yangon ist Dala immer noch weitgehend ländlich und unentwickelt, hauptsächlich weil es immer noch keine Brücke über den Yangon Fluss gibt. Verbindungen bestehen nur mit der Fähre.

Dala veranschaulicht sehr eindrücklich wie unentwickelt Myanmar abseits der großen Städte noch ist. Bei einem Streifzug durch die Straßen erhascht man Einblicke in eine Welt, die für Westler unvorstellbar ist. Die meisten Häuser verfügen über keinen Wasseranschluss und so gehört es zu den täglichen Aufgaben an einem der Brunnen in der Stadt Wasser zu holen und dieses oft Kilometerweit nach Hause zu tragen. Häufig eine Arbeit, die den Kindern aufgetragen wird. Doch trotz der Härte des Alltags scheinen die Menschen fröhlich. Jeder Gast eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Jede Unbeholfenheit des Fremden ein Anlass zum Lachen.

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