Rangun

Stadtansichten Yangon, Myanmar 2018

Yangon ist die größte Stadt und das industrielle Zentrum Myanmars. Bis zum Jahr 2005 war Yangon die Hauptstadt. Der Regierungssitz wurde 2005 nach Naypyidaw verlegt. Yangon liegt im Süden des Landes am Ostrand des Irrawaddydeltas in der Nähe des Golfes von Martaban.

Bis 1755 hieß die Stadt Dagon, gehörte zum Reich der Mon und war deren Hauptstadt. Der birmanischen König Alaungphaya benannte sie in Yangon um, was übersetzt ‚Ende des Streits‘ bedeutet. Im Jahre 1824 wurde Rangun von Großbritannien erobert, das zwei Jahre später seinen Herrschaftsanspruch wieder abtrat. Die Stadt kam erneut unter britische Herrschaft nach dem zweiten britisch-birmanischen Krieg 1852. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Stadt am 8. März 1942 im Verlauf des Pazifikkriegs von der japanischen Armee besetzt. Als Birma 1948 die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte, wurde Yangon Hauptstadt des Landes.

Drei große Pagoden gelten als besonders bemerkenswert in Yangon: die hafennah gelegene Botahtaung-Pagode, die Sule-Pagode und die Shwedagon-Pagode, das religiöse Zentrum Myanmars. Außerdem ist Yangon eine der wenigen Städte in Südostasien, die bis heute einen relativ großen Baubestand aus der Kolonialzeit vorzuweisen haben. Neben einem Gang durch die alten Straßen, besonders rund um das chinesische Viertel, lohnt sich auch eine Fahrt mit der Ringbahn, die die Außenbezirke der Stadt anfährt und der das tägliche Leben authentisch zu erfahren ist. Wer ein wenig Natur sucht, dann einen gemütlichen Spaziergang am Kandawgyi See machen oder mit einem Boot nach Dala übersetzen oder einfach den Irrawaddy am Ufer Yagons abfahren.

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