Namenlose Schönheit - Nameless Beauty

Namenlose Schönheit, Mingun 2018

Neben all den Superlativen, die Mingun zu bieten hat, wie der Mingun Pagode und der Mingun Glocke, treten andere Orte dieses kleinen Dorfes nördlich von Mandalay in den Hintergrund. Entlang der Hauptstraße, auf der sich die Touristen zu den großen Sehenswürdigkeiten bewegen, liegen versteckt noch andere Besonderheiten, die leicht übersehen werden, wie dieser kleine Tempel oder vielleicht auch ein Kloster.

Hier bestätigt sich wieder einmal, dass nicht immer nur die Orte in den Reiseführern einen Besuch wert sind. Oft liegen Schmuckstücke, wie dieses, unbeachtet zwischen den Attraktionen. Einmal mehr hat die Neugier an einen bezaubernden Ort geführt.

Leider ist kein Name zu finden für dieses kleine Paradies. Der Eingang scheint zunächst wenig einladend, doch erricht man erstmal den Tempel, eröffnet sich ein Areal mit einer goldenen Stupa, mehreren Schreinen, die sich im Schatten der umliegenden Bäume ducken und kleinen Häusern, die von Mönchen bewohnt werden und deutliche Spuren des Verfalls aufweisen. Hier vermischen sich wieder einmal Alltägliches mit Religiösem. Wäsche trocknet in der Sonne zwischen den Schreinen und Pagoden, die Kochstelle qualmt und die beiden Mönchen studieren oder ruhen sich aus. Der Ort versprüht eine Ruhe, die sonst eher selten in Mingun zu finden ist.

 

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