Mingun

Stadtansichten Mingun, Myanmar 2018

Mingun ist ein Dorf und eine bekannte historische Stätte nördlich von Mandalay in Myanmar. Am besten erreicht man es mit der Fähre aus Mandalay. König Bodawpaya kam ursprünglich aus Rakhine und brachte die bekannte Buddhastatue mit, die heute in der Mahamuni Pagode in Mandalay steht. Hier in Mingun wollte er einige größenwahnsinnige Bauvorhaben verwirklichen, wie beispielsweise die Mingun Pagode, die die Größte der Welt werden sollte.

Sie ist eine der drei große Sehenswürdigkeiten, die Mingun zu einem beliebten Ausflugsziel für Touristen und die Einwohner Mandalays machen. Die anderen sind das Haus mit der größten intakten Glocke der Welt, der Mingun Glocke, und die schneeweiße Hsinbyume Pagode. Außerdem befinden sich hier noch die Sat Taw Yar Pagode, der Molmi Paya und die Pondaw Pagode, welche ein Modell der geplanten Mingun Pagode darstellt.

Neben all den historischen Stätten wird Mingun vor allem von Souvenirgeschäften für die Scharen an Touristen beherrscht. Nimmt man sich allerdings ein wenig Zeit und verlässt die Hauptstraße, kann man hier sehr ländliches burmesisches Leben finden und mit ein bisschen Entdeckergeist auch namenlose Schönheiten, die sich zwischen den Attraktionen verstecken. Neben dem Leben am Flussufer findet man alte Kolonialhäuser und in einem der Klöster ein Altenheim, dessen Bewohner sich über Besuch sehr freuen.

 

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