Bok Choi Farm

Auf der Pak Choi Farm, Mae Wang Nationalpark 2018

Im Mae Wang Nationalpark leben hauptsächlich Angehörige der Stämme der Karen, Palong und Hmong. Ihre Lebensunterhalt verdienten sie zuvor aus dem was der Wald ihnen gab. Mit der Ernennung des Gebietes zum Nationalpark folgten Auflagen. Das Roden der Wälder sowie der Anbau von Gemüse wurde reglementiert. Da das Gebiet über der Grundwassergrenze liegt, würde eine Behandlung mit Pestiziden das gesamte Wasser der Region kontaminieren. Der König selbst etablierte daher ein königliches Projekt zum Anbau von ökologischem Gemüse, um den Bewohnern ein Einkommen zu sichern.

Das Gemüse wird rein biologisch angebaut, auf begrenzten Anbauflächen. Die Einwohner werden in der Nutzung natürlicher Düngemittel und einem nachhaltigen Anbau unterrichtet. Vom Feld wird der Pak Choi direkt in die Halle zur weiteren Verarbeitung gebracht. Hier sind es vor allem Frauen, die die Pflanzen prüfen, welke Blätter aussortieren und dann das Gemüse für den Transport und Verkauf verpacken. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Anwohner mit einer gemeinsamen Aufzuchtstation, aus der die Bauern ihre Pflanzen erhalten.

Pak Choi ist ein naher Verwandter des Chinakohls und in ganz Asien beliebt. Er bildet lockere Köpfe mit hellen Blattrippen. Die Blätter sind von dunklerem Grün, ähnlich denen des Mangolds. Manchmal wird Pak Choi mit kleineren Köpfen umgangssprachlich auch Baby Pak Choi genannt. In seinem Ursprungsland China wird Pak Choi in großem Maßstab angebaut. Er bevorzugt tropisches Klima, wächst aber auch in den gemäßigten europäischen Regionen.

 

 

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