Chiang Mai

Stadtansichten Chiang Mai, Thailand 2018

Im Norden Thailands gelegen befindet sich die nach Bangkok zweitgrößte Stadt des Landes: Chiang Mai. Die Stadt gehört zu den wichtigsten kulturellen, wirtschaftlichen und infrastrukturellen Zentren der Nation. Wegen der landschaftlichen Schönheit wird sie auch ‚Rose des Nordens‘ genannt. In direkter Nähe befinden sich mit dem Huai Nam Dang Nationalpark, dem Doi Inthanon und dem Doi Angkhang drei der wichtigsten Nationalparks Thailands.

Chiang Mai wurde 1296 durch den König Mangrai als Hauptstadt seines Reiches Lan Na gegründet. Nach der Unterwerfung des Mon-Reiches Haripunchai wurde Chiang Mai Hauptstadt von Lan Na. 1556 konnten die Burmesen Lan Na zu ihrem Vasallen machen und erst 1775 kam Chiang Mai unter General Taksin zu Thailand, behielt jedoch bis 1932 einen quasi autonomen Status.

Chiang Mai hat insgesamt ungefähr 200 buddhistische Tempel, viele davon liegen in der Altstadt. Diese wird von einem Viereck aus der antiken Stadtmauer und einem parallel dazu verlaufenden Wassergraben umschlossen, der auf zahlreichen Brücken überquert werden kann. Der vermutlich berühmteste Tempel der Stadt ist Wat Phrathat Doi Suthep, weitere interessante Tempel sind Wat Lok Mo Li, Wat Umong, Wat Phra Singh und Wat Chedi Luang. 2015 wurden die Denkmale, die Fundstätten und die Kulturlandschaft von Chiang Mai in die vorläufige Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Doch Chiang Mai hat nicht nur Kultur, sondern auch jede Menge Natur zu bieten. Tierfreunde und Abenteuerlustige können zum Beispiel eine Elefanten Pflegestation besuchen oder mehrtägige Trekkings im Mae Wang Nationalpark machen und in die Kultur der ethnischen Gruppen eintauchen. Wer nicht selbst laufen möchte, lässt sich einfach auf dem Rücken eines Pferdes der Thai Horse Farm durch den Dschungel tragen.

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