Zu Gast bei den Yao - Visiting the Yao

Zu Gast bei den Yao, Huangluo 2017

Die Yao sind eine der 56 durch die Volksrepublik China anerkannten Nationalitäten. Sie leben in den bergigen Regionen im Süden und Südwesten Chinas. Daneben siedeln sie auch im nördlichen Laos und Vietnam sowie in Myanmar. Rund 60.000 Yao leben im Norden Thailands.

Der 2000 Jahre alte Stamm in Huangluo, einer kleinen Gemeinde tief in den Bergen der südchinesischen Provinz Guangxi in der Nähe der Longji Reisterrassen, zählt 400 Menschen. Weibliche Mitglieder der ethnischen Gruppe der Yao in China schneiden ihre Haare einmal in ihrem Leben kurz vor der Hochzeit. 60 Frauen im Stamm haben Haare länger als drei Fuß. Das weltweit längste dokumentierte Haar gehört  Xie Qiuping, das im Mai 2004 18 Fuß und 5,54 Zoll maß. Die Stammestradition hat den Yao von Huangluo einen Platz im Guinness Buch der Rekorde als weltweit erstes Langhaardorf eingebracht.

Die Geschichte des Yao-Volkes kann auf 221 bis 207 v. Chr. während der Qin-Dynastie zurückverfolgt werden. Gegenwärtig leben etwa 2,6 Millionen ethnische Yao in verschiedenen Provinzen, einige leben auch im Ausland. Die Einheimischen benutzen Reiswasser, um ihre Haare zu waschen – ein Geheimnis für sie, um die Haare gesund, glatt und glänzend zu halten. Nach dem Glauben der Yao-Völker bringt langes Haarwachstum Langlebigkeit, Wohlstand und Glück.

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