Wat Xieng Thong

Wat Xieng Thong, Luang Prabang 2017

Als ältester Tempel von Luang Prabang ist der Wat Xieng Thong (Goldener Stadttempel) der bedeutendste und meistbesuchte Tempel der Stadt. Zurück geht er auf König Setthathirath, der das königliche Kloster 1559 und 1560 an der Spitze der Halbinsel errichten ließ. Er blieb bis 1975 unter königlicher Schirmherrschaft. 1878 überfielen chinesische Banden die Stadt und zerstörten viele Tempel. Der spätere Anführer der Ho lebte als Novize im Tempel Xieng Thong und Dank seiner Verbundenheit zu dem Tempel blieb dieser verschont.

Wat Xieng Thong ganz in der Nähe des Mekong stellt zweifellos das schönste Beispiel der für Luang Prabang typischen Tempelarchitektur dar. Sein Sim verdeutlicht am besten den eignen Architekturstil des laotischen Nordens: Die fast bis auf den Boden gezogenen Dächer und die reiche Innenausstattung der Dachbalken und Sparren.

Der Name hat zwei Bedeutungen, die beide aus einem Gründungsmythos Luang Prabangs hergeleitet werden. Demnach sollen sich hier zwei Asketen mit übernatürlichen Kräften niedergelassen und die neue Siedlung Xieng Dong-Xieng Thong genannt haben, was auf einen Hügel und einen Flammenbaum zurückgeht. Somit bedeutet der Name heute sowohl ‚Kloster der goldenen Königsstadt‘ als auch ‚Kloster der Stadt des Flammenbaums‘.

 

 

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