Almosengang der Mönche - Alms Giving Ceremony

Almosengang der Mönche, Luang Prabang 2017

Eine der heiligsten buddhistischen Traditionen von Laos ist der Almosengang der Mönche. Seit mehr als 600 Jahren wachen die Einheimischen der UNESCO-Weltkulturerbestadt Luang Prabang vor Sonnenaufgang auf, um sich auf „Tak Bat“ vorzubereiten. Wenn die Sonne aufgeht, werden die Einheimischen ihren Platz auf dem Bürgersteig einnehmen und auf den Beginn der Mönchsprozession warten. Diese tägliche Zeremonie ist sowohl friedlich als auch spirituell und bietet eine wunderbare Gelegenheit, eine alte laotische Tradition zu erleben.

Hunderte von Mönchen aus den 35 Tempeln von Luang Prabang gehen schweigend und meditierend, während sie ihre täglichen Almosen sammeln. Dies ist die buddhistische Praxis des Verdienstes, eine symbiotische Beziehung zwischen den Mönchen und Almosengebern. Die häufigsten Geschenke sind Reis, frisches Obst und traditionelle süße Snacks.

Der Almosengang ist ein hoch verehrtes Ritual für Einheimische, das leider mit dem zunehmenden Tourismus massiv gestört wird. Generell haben weder die Mönche, noch die Einwohner etwas dagegen bei diesem Ritual beobachtet zu werden. Die Betonung liegt auf beobachtet! Leider meinen viele Touristen heute diesen rituellen Akt als eine Touristenattraktion missbrauchen zu können. Um respektvoll dieser heiligen Zeremonie als Gast beizuwohnen, sollte man daher unbedingt ein paar Regeln beachten. Wenn Sie Fotos machen, ist es am besten, von der Vorderseite der Linie zurückzutreten, um keinen Anstoß zu erregen. Wenn Sie kein Opfer darbringen, halten Sie eine angemessene Distanz ein und stehen Sie unter keinen Umständen denjenigen im Wege, die ein Opfer darbringen. Besucher sollten auch daran denken, dort zu sein, bevor die Mönche ankommen und niemals der Prozession folgen. Sollten Sie Almosen geben wollen, kaufen Sie diese am Vortag ein und machen Sie keine Fotos während Sie den Mönchen Ihre Almosen reichen.

 

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