Mekong

Mekong, Laos 2017

Der Mekong bildet eines der zentralen Verkehrsstraßen für Laos. Gleichzeitig hat man bei einer Reise per Schiff oder am Ufer jedoch auch die Möglichkeit, dass normale Leben der Laoten und ihren Tagesablauf, welcher sich vornehmlich am Fluss abspielt, zu beobachten und kennen zu lernen. In Vientiane bildet der Mekong die natürliche Grenze zu Thailand.

Der Fluss durchquert sechs Länder. Seine Länge wird mit 4350 km bis 4909 km angegeben. Damit ist er einer der zwölf längsten Flüsse der Erde. Die Quelle des Mekong ist bislang nicht exakt festgelegt, da er aus mehreren Zusammenflüssen in teils schwer erreichbaren Gebieten des Hochlands von Tibet entsteht. Im Anschluss an das tibetische Hochland durchfließt der Mekong die chinesische Provinz Yunnan. Danach bildet er für rund 200 km den Grenzfluss zwischen Myanmar und Laos. Am Ende dieser Strecke mündet der Mae Nam Ruak in den Mekong, wodurch das Dreiländereck (Goldenes Dreieck) zwischen Laos, Myanmar und Thailand gebildet wird. Südöstlich der Stadt Muang Khong verlässt der Mekong Laos und durchfließt anschließend Kambodscha. Knapp nördlich von Phnom Penh, mündet der Tonle-Sap Fluss in den Mekong. Von Kambodscha fließt der Mekong, nun schon in einer in Kilometern zu bemessenden Breite, über die Grenze in den Süden Vietnams. Südlich von Ho-Chi-Minh-Stadt verbreitern sich die Zwillingsflüsse zum über 70.000 Kilometer ausgedehnten Mekong-Delta und strömen in das Südchinesische Meer.

 

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