Halong Bucht - Halong Bay

Halong Bucht, Vietnam 2013

Die Halong-Bucht ist ein rund 1500 km² großes Gebiet im Golf von Tonkin im Norden Vietnams. Nach offiziellen Angaben ragen 1969 Kalkfelsen, zumeist unbewohnte Inseln und Felsen, zum Teil mehrere hundert Meter hoch aus dem Wasser. 1994 erklärte die UNESCO die Bucht zum Weltnaturerbe.

Der Name Vịnh Hạ Long bedeutet „Bucht des untertauchenden Drachen“ im Gegensatz zu Thang Long (aufsteigender Drache, dem alten Namen von Hanoi). Der Legende nach entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht war.

Die mit 354 km² größte Insel ist Cat Ba, auf der etwa 12.000 Insulaner vorwiegend vom Fischfang, der Austernzucht und dem zunehmenden Tourismus leben. Die größte Erhebung beträgt über 330 m. In der Halong Bucht befinden sich zahlreiche Grotten und Höhlen, wovon eine der berühmtesten sicherlich die Sung Sot Grotte ist.

In den 1970er und 1980er Jahren war sie Ausgangspunkt der Flucht zahlreicher so genannter Boatpeople. In dem Film ‚James Bond 007 – Der Morgen stirbt nie‘ spielt der Showdown in der Halong-Bucht.

 

Ein Gedanke zu „Halong Bucht, Vietnam 2013

Kommentar verfassen