Pakse

Stadtansichten Pakse, Laos 2010

Pakse, auch Pakxe, französisch Paksé oder Pakxé, übersetzt „Mündung des Se-Flusses“, ist mit 119.848 Einwohnern (Stand 2010) die drittgrößte Stadt von Laos und Hauptstadt der Provinz Champasak im Süden des Landes.

Pakse liegt an der Mündung des Xedon in den Mekong und verwaltungstechnisch ausschließlich auf der linken Mekongseite, wobei die Dörfer auf der anderen Mekongseite seit dem Bau der Laotisch-Japanischen Brücke stark wachsen. Pakse ist vor allem südwestlich und nordöstlich von niedrigen Bergen umgeben.

Die Stadt wurde 1905 von der französischen Verwaltung der Kolonie Indochina gegründet. Einige Zeit lang war sie die Residenz von Ratsadanay, dem letzten, von den Franzosen abgesetzten Fürsten von Champasak. Sein Sohn Boun Oum ließ ab 1968 einen Palast (Champasak Palace) in der Stadt erbauen, musste jedoch vor dessen Fertigstellung aus dem Land fliehen.

 

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