Indisches Viertel - Little India

Indisches Viertel, Singapur 2010

Das ehemalige Sumpfland beheimatet heute das Zentrum des indischen Lebens Singapurs. Nach der Landung Raffles 1819 kam es einige Jahre später zu  einer großen Einwanderungswelle aus Indien. Die Ankömmlinge arbeiteten meist im Baugewerbe und nachdem der ursprünglich zugedachte Platz zu eng wurde begann die Wanderung in das heutige Little India, das seinen Namen bereits in dieser Zeit erhielt.

Zwei Gründe waren für den Zustrom ausschlaggebend, zum einen die Rinderzucht in der Umgebung des heutigen Viertels und zum anderen der Bau einer Rennbahn 1843.

Heute fühlt man sich in den Strassen  von Little India  in eine indische Stadt versetzt. Die Häuser sind hier zwar weniger interessant, dafür aber das Leben auf der Strasse mit all seinen sinnlichen Eindrücken. Besonders zum Einkaufen von Gewürzen, Schmuck, Seide, Glasschmuck und Blumen lohnt sich der Besuch im Viertel. Auf jeden Fall sollte man hier natürlich Handeln! Für einen Einkaufsbummel bieten sich besonders die Little India Arcaden, die 1982 komplett renoviert wurden, an.

Neben dem „Tempel of the 1000 Lights“, sollte man in jedem Fall dem Srinivasa Perumal Kovil Tempel einen Besuch abstatten. Der, dem Gott Vishnu geweihte Tempel in der Serangoon Road ist Nationaldenkmal. Ein weiterer sehenswerter Tempel in Little India ist der Sri Veeramakaliamman Tempel, der 1881 erbaut wurde und der Göttin der Kraft, Kali, geweiht ist.

 

Kommentar verfassen