Ta'er Kloster - Ta'er Monastery

Ta’er Kloster, Xining 2016

Das Ta’er Kloster, auch Kumbum genannt, ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster aus der Zeit der Ming-Dynastie (1560). Es gilt als eines der sechs großen Klöster der Gelug-Schulrichtung des tibetischen Buddhismus.

Das Kloster ist eine Mischung aus tibetischem und han-chinesischem Baustil. Bei seinem Besuch fallen einem zunächst die acht weißen Pagoden ins Auge, die 1776 errichtet wurden.

Übersetzt bedeutet der Name des Klosters ‚Kloster der Hunderttausend Bilder‘, was sich auf die Legende seiner Entstehungsgeschichte bezieht. Das Kloster wurde an dem Geburtsort Tsongkhapa, dem Begründer der Gelug-Schule, erbaut. Als nach seiner Geburt die Nabelschnur durchtrennt wurde, fiel ein Blutstropfen auf die Erde, aus dem sogleich ein Sandelholzbaum wuchs mit 100.000 Blättern, die der Baum nie verlor. Auf jedem Blatt befand sich ein Bild des Buddhas Sinhanada. Die Gebäude des Klosters wurde um diesen Baum herum erbaut.

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